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Unsere Musiker

Klangvolle Begleiter in Liturgie und Konzert

Die Musik ist ein fester Bestandteil underes Gemeindelebens. Mit Ihrer Vielfalt an Klängen trägt sie dazu bei, unsere Gottesdienste feierlich zu gestalten und Herzen zu berühren. Unsere Musiker schaffen mit Ihrer Arbeit Momente der Besinnung, Freude und Gemeinschaft.

Johannes M. Schröder erhielt vor dem Studium Unterricht bei Domorganist Prof. Stefan Schmidt (Würzburg) und Prof. Peter Schneider (Essen). Von 2011 bis 2017 studierte er katholische Kirchenmusik und Konzertfach Orgel im Bachelor- und Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Literaturspiel und Improvisation bei Prof. Johannes Geffert und Prof. Thierry Mechler, Satzlehre bei Prof. Johannes Schild). Im Jahr 2011 wurde er von der Stiftung DEY des Bistums Limburg als Stipendiat aufgenommen. Seit 2025 ist Schröder Schüler von Prof. Vincent Dubois (Paris). Meisterkurse absolvierte er bei Frédéric Blanc (Paris), Nicolas Kynaston (London), Olivier Latry (Paris) und Olivier Penin (Paris). Seit Januar 2022 ist Schröder Kantor der Wiesbadener Innenstadtkirche St. Bonifatius, im Februar desselben Jahres wurde er an der Hochschule für Musik Mainz zum Doktor der Musiktheorie promoviert; sein Forschungsschwerpunkt liegt in der französischen Musik um 1900. Seine jüngste Monographie hat das musikalische Schaffen von Camille Saint-Saëns zum Thema und erscheint 2026 im Laaber-Verlag. Schröders Konzerttätigkeit führte ihn unter anderem an die Domkirchen von Köln, Mainz, Speyer, Würzburg, Brügge, Riga und die Kölner Philharmonie. Als Komponist und Herausgeber arbeitet er für die Musikverlage Breitkopf & Härtel, Butz, Carus und Dehm. Von 2021 bis 2025 war er Lehrbeauftragter im Fach Musiktheorie an der Hochschule für Musik Mainz, von 2021 bis 2024 lehrte er Musiktheorie und Orgel an der Wiesbadener Musikakademie.

Dr. Johannes Schröder

Kantor

Sven Hanagarth wurde 1999 in Mannheim geboren und wuchs in Friedrichshafen am Bodensee auf. Seine grundlegende musikalische Ausbildung erhielt er am dortigen Kantorat an der evangelischen Schlosskirche bei KMD Sönke Wittnebel und bei Nathalia Herdt. Es folgte ein Bachelorstudium für Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Mainz u.a. bei Prof. Gerhard Gnann und Prof. Hans-Jürgen Kaiser. Währenddessen konnte er wertvolle Erfahrungen für seine Konzerttätigkeit im Rahmen eines Praktikums im Dekanat Ravensburg erwerben. Weitere Impulse erhielt er in Kursen bei Prof. Emmanuel Le Divellec (Hannover), Prof. Ireneusz Wyrwa (Warschau), Prof. Miguel Bernal Ripoll (Madrid) und Prof. Luca Scandali (Italien). Derzeit studiert er den Masterstudiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt u.a. bei Prof. Lukas Euler, Peter Reulein und Prof. Florian Lohmann. Sven Hanagarths Schaffen ist unter anderem mit drei Werken auf der hervorragend rezensierten CD „Johann Christian Heinrich Rinck: Works for Organ“ dokumentiert. Er gibt im Rahmen seiner nebenamtlichen Organistenstelle in Nieder-Olm regelmäßig Konzerte und leitet das Zornheimer Ensemble CHORisma. Ab September 2023 hatte er für ein Jahr die Vakanzvertretung des hauptamtlichen Regionalkantorats mit Dienstsitz an der Basilika St. Martin Bingen inne. Darüber hinaus ist er als Organist und Continuospieler, als Tenor sowohl im Ensemble als auch solistisch sowie als Pädagoge im gesamten süddeutschen Raum gefragt. Seit April 2026 verantwortet Sven Hanagarth als Chordirektor den Chor von St. Bonifatius, die Choralschola sowie die Kinder- und Jugenchorarbeit in Zusammenarbeit mit Corinne Brill.

Sven Hanagarth

Chordirektor

Die Sopranistin Corinne Brill stammt ursprünglich aus dem Westerwald und lebt derzeit in Wiesbaden. Sie erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 15 Jahren bei Nadja Jamiro. Sie absolvierte ihr Gesangsstudium an der Wiesbadener Musikakademie bei Maria Tuczek-Graf mit Auszeichnung und erwarb die künstlerische Reife an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt bei Elizabeth Richards. Ihr Repertoire reicht von der Renaissance bis in die Moderne und umfasst neben geistlicher und weltlicher Musik auch den Bereich Musical. Ihre Konzerttätigkeit führte Sie bereits auf zahlreiche Bühnen im In- und Ausland. Als persönliche Highlights sieht sie die Partie der Königin der Nacht (2005, 2015), die Uraufführung des Oratoriums „Beati Pauperes“ von J. Schröder (2019) sowie die Rolle der Lioba im Musical „Bonifatius“ (2022). Seit 2025 ist sie die Sängerin der Formation „Nebensonne“, die sie gemeinsam mit dem Komponisten und Pianisten Carsten Braun gegründet hat. Neben ihrer solistischen Karriere leitet sie eine private Gesangsklasse in Wiesbaden. Sie ist ebenfalls als Chorleiterin in den Pfarreien St. Bonifatius und St. Birgid in Wiesbaden tätig und betreut zudem diverse Chöre im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus stimmbildnerisch. Seit 2022 ist sie Gastdozentin für Gesang an der Landesmusikakademie Baden-Württemberg in Plochingen.

Corinne Brill

CHORLEITUNG

Rouwen Huther absolvierte sein Diplom in Gesangspädagogik an der Wiesbadener Musikakademie bei Prof. Richard Staab. Seine künstlerische Ausbildung vervollkommnete er bei Prof. Donald Litaker am Institut für Musiktheater der Hochschule für Musik Karlsruhe sowie bei Cornelius L. Reid in New York. Prägende Impulse erhielt er zudem in Meisterkursen bei Hilde Zadek, Julia Varady und Dietrich Fischer-Dieskau. Schon früh offenbarte sich in Rouwen Huther eine doppelte künstlerische Berufung: die Leidenschaft für die Vermittlung der Stimme und die Faszination für die Bühne. So vereint er seit Beginn seines Studiums das Wirken als inspirierender Gesangspädagoge mit einer lebendigen Karriere als Solist. Seit 2025 gibt er die langjährige Erfahrung auf internationalen Bühnen und seine vokalpädagogische Expertise als Dozent für das Hauptfach Gesang an der Wiesbadener Musikakademie weiter. Als Opernsänger gastierte er an zahlreichen renommierten Bühnen im In- und Ausland. Seine Engagements führten ihn unter anderem an das Nationaltheater Mannheim, die Oper Leipzig, das Staatstheater Wiesbaden, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, das Teatro San Carlo in Neapel, das Teatro Comunale Bolzano, das Teatro di Luciano Pavarotti in Modena, zu den Wiener Festwochen, den AUDI Sommerkonzerten, den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden sowie zum VerbierFestival. Auch als Konzertsänger ist Rouwen Huther ein gefragter Interpret. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von Beethovens 9. Sinfonie über Berlioz’ La damnation de Faust, Bruchs Das Lied von der Glocke, Mahlers Das Lied von der Erde und Orffs Carmina Burana bis hin zu Puccinis Messa di Gloria und Verdis Requiem. Er musizierte unter der Leitung renommierter Dirigenten wie Stefan Asbury, Charles Dutoit, Gabriele Ferro, Christopher Franklin, Patrick Lange, Julien Salemkour und Ulf Schirmer. Dabei arbeitete er mit namhaften Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Haydn-Orchester Bozen, dem Hessischen Staatsorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, der Philharmonie Baden-Baden, der Staatskapelle Berlin sowie dem SWR Sinfonieorchester zusammen. 2015 erschien die Aufnahme der Feuersnot von Richard Strauss mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer, auf der er die Partie des „Schweiker von Gundelfingen“ interpretiert.

Rouwen Huther

Stimmbildung

Cornelius Dahlem begann am 1. Februar 1994 seinen Dienst als zweiter Kirchenmusiker an St. Bonifatius und ist zuständig für einen Großteil der wöchentlichen Gottesdienste der katholischen Hauptkirche Wiesbadens. Neben seinem Hauptberuf als Lehrer bildete er sich bereits während seiner Studienzeit zum nebenberuflichen Kirchenmusiker weiter und durchlief dabei unter anderem die D- und C-Ausbildung des Bistums Limburg. Im liturgischen wie konzertanten Rahmen tritt er sowohl solistisch als auch als zuverlässiger Begleiter der Chöre an St. Bonifatius in Erscheinung.

Cornelius Dahlem

Orgel

Thomas Höpp wurde 1981 in Esslingen am Neckar geboren. Nach seinem Kirchenmusikstudium in Mainz war er dort unter anderem als Stellvertreter des Domorganisten am Hohen Dom zu Mainz tätig. Ihm obliegt als Dirigent die künstlerische Leitung der Ingelheimer Kantorei und des Musikverein Darmstadt. An der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim hat er einen Lehrauftrag für historisch informierte Aufführungspraxis inne. Seit 2023 unterstützt er als Korrepetitor und musikalischer Assistent die Arbeit des Chors von St. Bonifatius und verantwortet seit 2025 die wöchentlichen Liturgien der Vesperschola.

Thomas Höpp

Korrepetition, Assistenz und Chorleitung